Dem Herz entgegen

Von wem werden die relevante Töne angegeben,
wer oder was lässt uns unser Schicksal erkennen,
wie entsteht ein tieferer Sinn in unseren Leben,
ohne dass diese bedeutungslos verbrennen ?
Was darf ich tun, was muss ich dagegen,
wodurch generiert sich Zufriedenheit,
wer hilft mir mein Wirken abzuwägen,
wie schenke ich Freude wann
verursach ich Leid ?
Am Ende hilft grundsätzlich
sich dem Herz zu ergeben,
anstatt der Ratio sämtliche Mächte zu schenken,
denn nur wenn wir unsere Leben dankbar leben,
lässt sich auch an den Menschen
neben uns denken…
um aus dem kleinen heraus,
das Große/Ganze zu lenken.

Fragmedial

In einer Welt fragmentierter Informationen,
wird Meinungsbildung zur Herausforderung,
denn wenn vermeintlichen Details
persönliche Nutzen beiwohnen,
verkommen Medien letztendlich
zum profitablen Mainstream-Dung.

Lokführer 2.0

Mit Katzen die sich kraftvoll
in die eigenen Schwänze beißen,
gibt es in den Schlachten dieser Zeit
nichts mehr zu reißen.
So bleibt uns nur auf die selbst
erstellten Probleme zu verweisen,
während die Züge der Möglichkeiten
leidvoll entgleisen
und ignorante Lokführer
theoretische Fahrpläne preisen…

authentisch blieben…

Dauerhaft der Norm zu entsprechen.
kann sich, nicht erst, in Zukunft rächen.
Denn das wahre Sein zu unterdrücken,
wird fremde Werte,
in den eigenen Fokus rücken.
Also lasst uns versuchen authentisch zu sein,
dann wird das Leben ein Strahlen,
bleibt nicht nur ein Schein.

Läuft wie geschmiert…

…es wird zunehmend herausfordernder,
mich nachhaltig zu reflektieren,
weil mir die Medien die Wahrnehmung, dauerhaft,
mit geistigem Dünnschiss schmieren…

nur gemeinsam …

So viele Völker, so viele Ideologien,
unterschiedlichste Idee und Obsessionen,
vielfältigste Wahrnehmungen oder Manien,
Bedürfnisse die in differenten
Charakteren wohnen.
Divergente Glaubensformen,
Verhaltensweisen durch Erziehung gelernt,
heterogenes Verständnis von Normen,
Ziele sind oftmals kaum weiter entfernt.
Gesellschaftsmodelle vollends diametral,
konträre Werte die erstrebt werden wollen,
doch letztendlich alle gleich,
weil fast schon banal,
da wir einfach nur leben möchten
und leben lassen sollen.
Doch immer wieder werden Urteile
zu schnell gefällt,
auf Basis der eigenen Lebensweisheit
und wer die eigene Wahrheit
für die einzigen hält,
ist nur selten für konstruktiven Austausch bereit.
Der Mensch tat sich seit jeher
mit seinesgleichen schwer,
so werden im Zeitalter von Macht,
Gier, Neid und Geld,
unerfüllte Herzen zudem zunehmend leer,
was den Mitmensch zusätzlich
in den Schatten stellt.
Tatsächlich haben wir nur Einfluss
auf das direkt Umfeld,
doch im Kleinen sind schon immer
die großen Dinge geboren.
Also gestalten wir mit Respekt und Wertschätzung diese Welt,
sonst hat der Mensch bald sein Dasein
an sich selbst verloren…

Hab 8️⃣

Alles Treiben, alles Streben,
geht in dieser Welt, in diesem Leben,
einzig und allein dem Profit entgegen,
…gern würd ich mich mehrmals am Tag übergeben.
Doch stattdessen gestalte ich meine Welt,
möglichst so wie sie nicht nur mir alleine gefällt.
Versuche leben zu lassen um
gelebt gelassen zu werden,
denn die Zeit ist tatsächlich viel
zu kurz auf Erden,
nur miteinander können
wahre Werte Gestalt annehmen
und ich möchte mich niemals für meinen Lebensstil schämen.
Also zwinge ich mich mich immer wieder
mich zu reflektieren,
um letztendlich nicht konträr
meiner Zeilen zu agieren.