Schattendasein

Aus Angst die Wortergüsse könnten versiegen,
will ich nachts… nicht mehr ruhig liegen,
muss schreiben, genau dann,
wenn mich die Gedanken durchzucken,
wenn die Reize mich von Innen
an meiner Schädelwand jucken.

Hatten irgendwann lang vorher
um Einlass gebeten,
um mich dann ganz leis und subtil,
doch intensiv, zu betreten.
Ein Impuls erst
ganz beiläufig wahrgenommen,
hat sukzessive
die Prioritäten Level erklommen.

Mich somit, gedanklich, massiv infiltriert,
bis mein Resthirn, mit Begeisterung,
in sich implodiert
und gibt mir dann
diese ganz besondere Möglichkeit,
für Inmitmirdurchmich – Qualitätszeit !

Sie lässt mich fasziniert, tief in mir, verlieren,
um mich letztendlich wiederzufinden,
im Selbstreflektieren…
Also tauche ich immer wieder
gern in mich ein, Schicht für Schicht
und hab nur Angst vor den Bereichen,
die da sind, ganz ohne Licht.

Denn wie oft haben sich Menschen
in der eigenen Finsternis verloren
und wurden als Ihr schlimmster Alptraum
in sich wieder geboren…!?!

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