Reimgekotzt…

Plötzlich da, völlig Anzeichenlos
Vernunft will bleiben,
doch der Kopf liegt bloß.
Hände ungreifbar obwohl man sie reicht,
alles um mich herum gänzlich aufgeweicht.

Das Zentrum unfähig,
klare Schlüsse zu wagen,
jede Hirnwendung komplett
zu Brei geschlagen.
Gedankenmus tropft aus meinen Ohren,
Realitätsverlust fließt in alle Poren.

Wer hat das Schädel Karussell
bloß angschmissen,
sämtliche Verschleißteile,
maximal verschlissen.
Es werden hoffentlich so schnell
keine Ketten reißen
denn kein Handwerkzeug vorhanden
um Sie zusammen zu schweißen.

So viel gelernt, probiert und erfahren,
doch immer wieder kann ich mich nicht wirklich davor bewahren.
Wenn die Gedanken sich selbst zerreißen,
mir die Schädeldecke von Ihnen vereisen.

Angeblich kann ich
mein Glück selbst schmieden,
doch heute, brachte ich die Glut zum sieden
und würde mich am liebsten
direkt darin versenken,
dann müsste mein Kopf sich nicht weiter verrenken…

Also fühle ich meinen gefrorenen Kopf
langsam in Splitter brechen,
während mein Herz verbrennt an den Aussenflächen,
glühend heiß ins eisige Kalt,
verliere ich in mir stürzend jeglichen Halt….

…und hoffe der Aufschlag käme bald,
während hinter mir ein Reim nachschallt.

Nach hinten gerissen, unverhofft, abrupt,
hat sich irgendein Wortfetzen als Fallschirm entpuppt…
So habe ich mich erneut …erfolgreich reimgekotzt
und dem Wirrsinn in mir …
erfolgreich getrotzt.

Reimerei, bitte verlasse mich nicht,
Du generierst mir weit mehr
als nur ein Gedicht

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