Siegen…

Gefestigt und in 1000 Teile zerlegt,
vernachlässigter Geist behutsam gepflegt,
Ruhe in heftigstem Lärm gefunden,
im grellsten Licht, in Finsternis verschwunden.

Hinterfragend ignoriert,
erhobenen Hauptes kollabiert.
Euphorisch in den
Kampf ziehend aufgegeben,
im Vorteil befindlich dem Gefecht erlegen.

Gliedmaßenlos über das
blutgetränkte Schlachtfeld schweben
sich in Beton gegossen aus
dem Meer erheben.
In die entferntesten Ecken
der Körperlosigkeit fliegen,
in nicht zu gewinnenden
Scharmützeln siegen.

Immer wieder in mir selbst, fremdbestimmt,
hoch motiviert, auf Funktion getrimmt,
will den Auseinandersetzungen
im Wege stehen
um Sie so subtil zu umgehen.

Das Gemetzel in meinem ich werde ich niemals gewinnen,
doch will ich Ihm am Ende wohl gar nicht entrinnen.
Denn wenn sich in der Gegensätzlichkeit die Gegensätze,
gegensätzlich bekriegen,
weis niemand mehr
möchte er verlieren
oder aber siegen.

Also bleibe ich in Körper und Geist,
möglichst labil,
dann bleibt mein Sein,
wie die Welt,
gänzlich instabil…

…was für ein Ziel,
der Mensch
braucht,
noch immer…

zu…
viel
!

 

 

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