Mein Fest

Ich hasse mich dafür, mich nicht zu lieben,
fühle mich energetisch auf der Strecke geblieben.
Komplett verhungert mit vollem Bauch,
sehe Klarheit in mir, stehe mitten im Rauch.

Kann mich im Verständnis
so gar nicht verstehen,
möchte erwünschte Erkenntnis,
bewusst übergehen.
Fühl mich in Wertschätzung übergangen,
mag tiefen entspannt um
Entspannung bangen.

Will nach vorne orientiert einen Blick
in  die Vergangenheit wagen
will mich nicht mit den Erinnerungen
der Zukunft plagen.
Will mich voll Undankbarkeit, in Demut üben,
will mich ganz bewusst
mit der Wahrheit belügen.

Kann nicht der sein,
den ich bestens akzeptieren kann,
bin ach zu unzufrieden mit mir,
dann und wann.
Liebe es diese Welt in den
Abgrund zu hassen,
will die rettende Hand, nur all zu gerne,
nicht fassen.

Schau begeistert zu, wie die Welt
nur sehr rasend vergeht,
obwohl gänzlich keinerlei
Hoffnung mehr besteht.
Hab mich in mir in kleinen Stücken zusammen zersetzt
und meine Seele so heilsam, brutal verletzt !

Nehme alles deutlich wahr, wie narkotisiert,
bin gedanklich mal wieder reimfrei aus
mir implodiert !
Und stelle in all den beschriebenen
Paritäten nicht fest,
dass mich am Ende die Hoffnung
doch stetig verlässt !

Kein Fest

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