Die Fabel der beiden Drachen

Es waren mal zwei Drachen,
die waren die einzigen beiden ihrer Art,
so hatten sie eigentlich nicht viel zu Lachen,
denn immer nur miteinander,
das fanden sie echt hart.

Sie kamen zwar recht gut miteinander aus,
waren auch recht alt, mehrere 100 Jahre,
doch empfanden sie die Monotonie als echten Graus,
immer nur den gleichen Ansprechpartner
das war nicht das Wahre.

Eines Tages kam ein Ritter aus fernen Landen und sie freuten sich so sehr,
dass er durch andere Gespräche
endlich Abwechslung brächte,
doch der tötete aus Angst einen der beiden, ohne dessen Gegenwehr,
so dass sich deren beiden Gutgläubigkeit grausamst rächte.

Der Übriggebliebene konnte
jedoch nicht alleine sein,
plötzlich war der andere nicht mehr selbstverständlich,
geblendet von der Rüstung des Ritters und dessen Schein,
wurde dummerweise das Dasein
der Drachen endlich.

Die Moral von der Geschichte,
die wollt ihr nun erfragen,
in einer Fakeworld in der alles selbstverständlich erscheint ?
Wenn uns vermeintlich auch Langeweile
und Monotonien plagen,
ist vieles unreflektiert getan,
nicht so erfüllend wie es scheint ….!

Außerdem wird oft aus Angst
und Unkenntnis gehandelt,
ein böser Wille ist nicht
grundsätzlich anzunehmen,
doch schnell hat sich auch
eine Annahme gewandelt,
für die kann und darf man sich
im Nachhinein schämen.

Am Ende hat immer und tatsächlich
alles zwei Seiten,
nur in der Kommunikation können sich Lösungen ergeben,
doch nur dann, lässt man sich nicht
nur nach egoistischen Idealen leiten,
ergibt sich ein Ziel um miteinander
im Einklang zu leben.

2 Comments Die Fabel der beiden Drachen

  1. Sanni 22. Mai 2021 at 22:54

    Eine wundervolle Fabel, wie aus dem Lehrbuch 👏👏👏
    Ich bin voll und ganz bei dir, nur aus Kommunikation kann Verständnis und ein Miteinander folgen.
    Und wenn wir irgendwas als selbstverständlich empfinden, liegen wir völlig falsch. Das ist nur Gewohnheit. Wir sollten uns immer bewusst zu schätzen wissen, was wir haben und was uns geschenkt wird…

    Reply
    1. Matthias Vago 22. Mai 2021 at 22:58

      Genau das lässt uns Zufriedenheit empfinden und diese Zufriedenheit kann das miteinander nachhaltig fördern … wir haben es also selbst in der Hand

      Reply

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