Category Alles Kopfsache

Von Henkern, Galgen und …

Zu wem kann ich noch aufsehen,
wenn niemand mehr nach unten blickt.
Weil gerade oben nur noch die
eigenen Fahnen wehen
und man vorzugsweise
die kleinen Leute fickt ?
Wenn die, die angeblich
Verantwortung tragen,
nur auf die Füllung der eignen
Taschen verweisen
und mittlerweile ganz offensichtlich wagen,
auf die ihnen anvertrauten
Schäfchen zu scheißen ?
Nicht nur traurig sondern
tatsächlich zum Kotzen,
mit welcher Arroganz man
öffentlich agieren kann,
es wird immer schwerer
der Frustration zu trotzen,
wie lange noch oder letztendlich wann…
…beglückt uns die Hoffnung auf
Karma und Gerechtigkeit,
sie können sich doch wahrlich
nicht ewig verstecken,
so kommt denn hoffentlich
bald endlich die Zeit,
dass die Henker an ihren eigenen
Galgen verrecken.
Dann dürfen Sie gern, mit starren Augen,
auf uns heruntersehen
und ihr verwesender Geruch soll
mahnend wehen
😈

Vergraben

Was kann in dieser Welt noch Sinn ergeben,
wenn alle nur noch noch dem eigenen Vorteil streben ?
Wenn die nötige Empathie nicht verstorben ist,
sondern bereits lange begraben unter dem jeweils,
individuell stinkendem Mist.

Alles ist möglich …

Es ist alles möglich, weil schon
lang nichts mehr geht,
denn völlig unabhängig von Ahnung,
alles fällt oder steht.
Ziemlich nah am Rand scheint
nun der Anfang zu liegen
denn wer alles verliert,
der mag alsbald siegen.
Aus dem Überfluss kann so
endlich Energie entstehen,
wenn sich Selbstverständlichkeiten
nicht mehr gegeben sehen.
Also lass ich mich mit vorfreudigem
Graus darauf ein,
alsbald ein „zerstörter“ Entwickler zu sein.
Doch ein bitterer Geschmack scheint meine Seele zu durchfließen,
weil Ausnahmen anderswo
einen Nutzen daraus genießen.
So möge es denen, die nicht im gleichen Boot mit all den andern reisen,
die zum Bersten gefüllten Krägen
möglichst qualvoll zerreißen

Manifestiert ?

Ich habe mich in und an mir nahezu aufgelöst,
denn die Angst hat mir die Seele bis auf die Knochen entblößt,
nun treibe ich in meiner eigenen Substanz umher
und mich wieder zu manifestieren fällt mir zunehmend schwer.

Spontane Speedlyrik

So wie es scheint,
hab ich Zuviel geweint,
fühl mich Herzensleer
und Seelenschwer.
Hab mir den Geist geschoren,
mich in mir verloren.
Bin im Außen versunken,
im Innen ertrunken.
Ließ mir Furcht einflößen,
hatte den Wunsch mich selbst zu erlösen.
Fiel ohne Halt, doch schlug nie auf,
kam erst zu Fall in vollem Lauf.
Hab mich zu lange selbst belogen,
am Leben mit den Bruch gehoben.
Doch will kämpfen, auch unter Krämpfen,
lass mir meinen Geist nicht dämpfen.
Aufzugeben ist keinerlei Option,
allein das Leben ist wahrlich genug Lohn