Category Egozentrik

Ausflug

Ich kann, ich will, ich muss, fließen,
will mich geistig entleeren  … aus mir treten…
Merke wie sich mein Geist von der Hülle trennt,  der Körper schwebt hinterher … doch schafft es nicht mehr … bleibt leer….bleibt entkernt und verwundet auf halber Strecke zurück
Die Seele tritt ihre Reise an …
Unverwundbar, unkaputtbar, blutleer, geistreich und körperlos … jeder Ballast ist gewichen, das Fell gänzlich abgestrichen, fortgerissen …
Nichts mehr was eine Funktion erfüllen muss, endlich frei, nichts mehr von Belang, kein Muss, kein Zwang…
Kein Herz, keine Konsequenzen,
Kein Schmerz, alles grenzenlos, simpel, bloß… reduziert, entmaterialisiert, herrlich außer mir Alltagsimplodiert…Augenblick auf Augenblick ohne jede Möglichkeit auf eine Wiederkehr…. betrachte mich von außen und kann mich innerlich erblicken… kann mich selbst überall hin senden und alle Blätter wenden… 
…will auf ewig diese Reise reisen ohne jedes Ziel… wohin und wann ich will, entscheiden keine Dritten… hab mich von allen Treibern angeschnitten…
Die restlichen Körperfetzen tropfen ab… fallen nicht zur Last, ich fließe weiter …schwerelos, ungetrieben, muss keine Entscheidungen verfehlen, muss nichts genießen, keinerlei Reize die zählen…wundervoll weggetreten, ohne jeden Intellekt weil keinerlei Sinn mehr in ihm versteckt werden muss…
Alles könnte..
Nichts will… darf, soll …würde gerne noch tiefer schürfen… aber leider …der Rausch hat nachgelassen… mein Körper beim erneuten Nachfassen … erfolgreicher als noch zu Beginn…. verliert sich nun der Reise Sinn… muss zurück, …zurück in die verhasste Fleischklamotte… wird diese Art zu schreiben meine neue Marotte ?
Die Ohren klingeln …hab mich klangorphin davon geschossen und den Wahn extrem
intensiv empfunden… doch leider ist der Wahn nun ganz verschwunden …
Doch ich werde mir die Realität immer wieder verbiegen … lass meinen Geist dann erneut auf die Reise gehen…
Die Vorfreude liegt mir schon auf den Ohren….

Sirenen

Manchmal suche ich in mir nach verlorenen Dingen,
die leise aus meinen tiefsten Tiefen, zu mir singen,
alles beginnt vermeintlich im Tanz zu schwingen,
während Sie unaufhaltsam an die Oberfläche dringen…

Doch je mehr Sie, auf Ihrem Weg in mir, Meter machen,
um so intensiver verkommt der Gesang zu kreischendem Lachen.
Eisige Hände die dann nach meinem Herzen greifen,
lassen in mir, immer wieder, die Erkenntnis reifen…

Egal wie sehr die Sirenen, die wir wahrscheinlich selbst erschufen,
auch immer wieder, verlockend, aus unserem Inneren, nach uns rufen,
könne einige Dinge in uns gern verschollen bleiben,
weil Sie uns sonst, eventuell, in falsche Richtungen treiben ?

Doch am Ende nur sehr bedingt selbstbestimmt,
wie, wo, wann, was und überhaupt, welches Ende nimmt.
So bleibt als Moral von diesem Gedicht:
Am Ende jeder mit sich selbst
…diesen Kampf ausficht !

Krehabilitation oder …von Facegramern und Instabookern

So viel tolles, wirklich schönes,
doch auch trauriges und sehr kühnes.
Frech, frivoles zum komplett ablachen,
Beschreibungen von Personen,
Gefühlen und Sachen …!

Vorgetragen, bildhaft benetzt,
auf differente Arten in Szene gesetzt.
Meist aus eigenem Kopf und immer von Herzen,
mit Elan entstanden oder aus tiefsten Schmerzen…

Ganz egal …für Verfasser und Leser ein Fest,
weil es die eigenen Themen besser verarbeiten lässt.
Danke Euch für den Austausch und all die Anregungen,
sie halten Herz und Kopf in diversesten Bewegungen.

Ich liebe diese geistigen, ausgefallenen Rehabilitationsmassnahmen,
mit emotionalen Wechselbädern,
den feinsten,
die mir seit langen unterkamen.
Danke !

Diskrepanz

Wenn alles stirbt…in bunter Farben-Pracht,
ist der Herbst erneut, zum Leben erwacht.
Und die Tatsache, dass ich diese Diskrepanz…
jedesmal neu erkenne,
ist der Grund dafür, dass ich den Herbst…
meine Lieblings-Jahreszeit nenne !

Ich wollt ich wär…vorerst letzter Teil

Ich wär so gern, was ich nicht bin,
doch bekomme es wahrlich nur ganz schwer hin.
Dann würde ich „meinesgleichen“ ,von außen betrachten
und mein Dasein, ohne Konsequenzen, für schlecht erachten.

Könnte ich dann beurteilen, was ich früher war,
würde mit sehr wahrscheinlich und hoffentlich klar,
egal in welcher Haut ich stecke, ich kann mich gut leiden
so kann ich dann ja eigentlich, auch ich selbst bleiben.

Kurz aus der Haut gefahren und doch in Ihr geblieben,
werde ich also weiter lernen, mich selbst zu lieben !

Meer der Angst…

Ganz plötzlich wieder alles in Frage gestellt
und kein Licht ersichtlich, das meine Seele erhellt…
Interpretation weil sich die Ängste mehren !

Doch sicherlich wird es immer weiter gehen,
ich glaube ich kann den Weg schon sehen…
Auf auf, bevor die Beklemmungen wieder kehren !

Ich muss nur das Meer meiner Ängste durchschwimmen
und rechtzeitig das andere Ufer erklimmen.
Die bösen Geister des Meeres, werden mich nicht verzehren ?

Mit fliegenden Fahnen…

Weggeschoben !…aufgehoben ?
Oder eher selbst belogen,  
…Wahrheit ganz bewusst verbogen ?

Überblendet,
Zeit verwendet, nicht verschwendet,
Grübeln endet !

Irritiert, kompromittiert,
extrem frustriert, im Wert lädiert,
neu kalibriert ?

Nur unbewusst,
mindert kaum den Frust,
doch reduziert extrem die Lust !

Nicht zu ernst genommen
der Entmutigung entkommen,
Energie …zurück bekommen !

Das Leben ein Ritt,
immer quitt ?
…mit fliegenden Fahnen, bis zum nächsten Tritt !

Drehbuch, Einfluss und Wirkung…!

Manche sind Leichtere, andere sehr Schwere, 
am Ende aber allesamt wichtige Charaktere, 
die wir, im Laufe unseres Lebens, spielen 
und die, in Summe, auf unser Ende zielen…!

Denn ganz zuletzt ein Spiel,…ist das Leben, sehr wohl,
und jeder hat auf das Eigene, sein spezielles Monopol, 
denn sind wir im Verlauf auch oft fremd bestimmt,
ist jede(r) Einzelne der/diejenige, der/die den meisten Einfluss nimmt.

In Summe sind wir die Schmiede vom ureigenen Glück
und bekommen im Laufe unseres Leben all die Dinge zurück,
die wir unserer Umwelt, bewusst und unbewusst, angedeihen lassen
um somit, direkt und indirekt, unser eigenes Drehbuch zu verfassen.

Und wenn uns auch das ein oder andere Paradigma im Wege steht,
glaube ich trotz allem, grundsätzlich, an Authentizität.
Nun poppen ganz sicher ein paar Fragen auf: 
„Wie soll man authentisch spielen im Lebensverlauf?“

„Sprechen wir hier nicht von einem Paradoxon ?“
„Generiere ich hier nicht ausschließlich negativen Lohn ?“
.
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Evtl. Werte leben, konkret: fordern und geben 
Grundsätzlich aber eher nach einem WIR zu streben.

Könnte die Antwort tatsächlich so simpel sein?
Probieren wir es aus, lassen wir uns darauf ein?!

Endlich richtig Sommer … !


Draußen sitzen…, süßes Blut,
das freut besonders die Mücken Brut,
überall beißt es und juckt auch so sehr,
Sie saugen mich förmlich komplett leer.


All die bekannten Mittelchen helfen nicht mehr recht,
ich bin nicht gut präpariert für dieses Gefecht…,
welches man nur sehr schlecht gewinnen kann,
gerade docken 3-5 gleichzeitig an.

So nimmt die heutige Schlacht für mich, keinen guten Verlauf,
denn ich gebe vor lauter Juckreiz und Blutarmut auf.
Doch frisch auf …für morgen steht der Plan… schon,
bei über 30 Grad geschützt ,mit einem Ganzkörper Kondom…

…werde ich dann bei subtropischem Klima in der Sonne sitzen
und mehr als heftig …vor mich hin schwitzen.
So kann ich dieses Jahr gerne zu Hause bleiben 
und mir auch hier die Beulenpest, mit entsprechenden Mitteln, einreiben.

Endlich Sommer, wenn es auch juckt,
denn letztendlich, eine Erkenntnis, mich durchzuckt,
bekämpfen lassen sich jene Mückenplagen,
doch COVID19 müssen wir derzeit völlig kampflos ertragen 🙁

Lieber entrückt als…Stummel Beine !

Geistig so leer,
Gedanken ohne jede Wiederkehr,
nichts was sich im Kopfe dreht,
kurz angedacht und schon verweht.

Fühle mich so leicht,
angenehm seicht,
gänzlich un geeicht,
Hirn …aufgeweicht.

Ein weicher Keks, entspannt ungemein,
alles authentisch, nichts nur Schein,
drum genieße den Kuss der Langweile,
denn Dauerstress hat … Stummel Beine !

Kopf entkernt,
partiell entfernt,
dem Alltag entrückt,
wie das entzückt !