Category Egozentrik

Messer wetzen …?

Manchmal kann ich mich dem Gefühl nicht erwehren,
das Leben will mich eines Besseren belehren.
Habe ich mir doch als Jugendlicher im Detail ausgedacht,
ich bleibe geistig immer jung, wär doch gelacht…!

Leider bringt die Reife aber tatsächlich vieles mit sich,
was sicherlich normal ist doch, irgendwie, trotzdem ärgerlich.
Lärmempfindlichkeit, beispielsweise,
früher sehr laut …vorzugsweise, 
heute dagegen bitte eher leise…

Und ich gebe ehrlich zu, ganz unumwunden,
Stress wird im Alter leider viel eher empfunden.
Die Grenze der Belastbarkeit ist viel eher erreicht
und somit ist leider auch der Geist …schneller aufgeweicht.

Grundsätzlich scheint das Fell nicht dicker geworden zu sein,
sondern im Gegenteil …eher viel dünner, oh Nein!
Was phasenweise zu echtem Unverständnis führt,
wenn mich erneut, zusehends die Intoleranz ziert…

Doch auch hier, glücklicherweise, am Ende, wahre Dankbarkeit,
für die mir gegebene Empathie, denn Sie erspart mir viel Leid.
Zu versuchen sich in andere hineinzuversetzen,
hindert mich letztendlich, „die Messer zu wetzen“.

So kann ich weiter versuchen, den geistigen Verkrustungen zu trotzen
und habe ehrlichen Spaß daran ab und zu etwas zu motzen:
Denn am Ende kann und will ich immer wieder verstehen,
man kann durch Selbstreflexion fast alles gelassener sehen.

Kreisschluss…


Vieles was wir in uns sehen,
werden wir wohl nie verstehen…
…doch…
…manche Bilder die wir, in uns, erkennen, lassen sich euphorisch, Sinn frei, nennen…
…und…
…das Leben hat mich immer wieder gelehrt,
beides ist wahrlich sehr erstrebenswert !

Wolkuzinogen

Sie sind tatsächlich niemals gleich,
verändern ständig ihre Form,
mal dunkel, hell, zerfetzt oder weich,
Sie passen in absolut keine Norm.

Ich liebe es, Sie in Ihrer Dynamik zu betrachten,
denn dabei betrete ich, stets von Neuem, eine parallele Welt,
denn auf die Details Ihrer Bewegungen zu achten,
meine Sinne jedesmal auf „alternativ“ einstellt.

Dann ist das, was vermeintlich richtig,
im „alternativen“ Moment… überhaupt nicht wichtig,
für mich ist Wolken bei der Metamorphose zuzusehen,
fast schon ein bisschen …wie ein Halluzinogen !

Ohne jegliche Nebenwirkungen oder Abhängigkeit,
fühl ich dabei eine besondere Unbeschwertheit …
Inspired by Beate 😉

Ich, ich und ich…

Die Menschlichkeit wurde vernichtet,

von der Leistungsgesellschaft hingerichtet.

Denn der, der gelegentlich an andere denkt,

sein Schicksal in die falschen Bahnen lenkt !

Der eigene Arsch muss im Fokus stehen,

bestenfalls nie auf die Seiten sehen.

Immer fest vor Augen, das eigene Ziel,

wer Rücksicht nimmt, erreicht nicht viel !

Denn wenn man sich um andere kümmert,

sich damit sein eigenes Erfolgsgrab zimmert.

Denn die Energie, die dafür aufgewendet,

ist am Ende sicherlich verschwendet.

Von jemandem der leidet ist nichts zu erwarten,

denn nur die Harten, kommen in den Garten !

Also einfach weiter machen,

nicht belasten mit den Sachen,

die anderen wo möglich Freude machen,

kümmert euch um eure eigenen Sachen !

Das eigene Heil nur in Leistung gesucht,

mitmenschlich sein gilt fast schon als verrucht.

Aber sicher auch mit dem Wissen darum,

läuft irgendwann bei dir selbst etwas krumm,

hilft auch dir keiner ..irgendwie dumm !

Aussteigen aus diesem Teufelskreis,

erfordert Courage, wie jeder weis,

die wiederum, abermals Energie kostet,

also lieber weiter emotional eingerostet…

…durchs Leben hetzen, egoistisch, effizient,

keiner mehr die Bedürfnisse des anderen erkennt.

Für was auch, wie beschrieben, denn kein Eigennutzen,

also lieber NICHTS tun…als Eigenschutz.

So viele Menschen keine Menschlichkeit,

so verstärkt sich, ohne Frage, stetig das Leid!

Denn wenn jeder nur an sich selbst denkt,

keiner noch gerne von Herzen schenkt …

werden kleine und große Kriege überhand nehmen

und den Begriff im Kernpunkt letztendlich beschämen.

Doch wer noch vermag den Begriff zu leben,

kann sich selber so vieles geben.

Denn…

schon ein freundliches Wort, ein herzliches Lachen,

kann im Gegegenüber Menschlichkeit entfachen,

lässt sich im schlimmsten Fall nur Unmut verbuchen,

abhaken und ein neues „Opfer“ suchen !

Bleibt penetrant dabei es zu probieren,

dann werden wir das WORT wieder mit Leben zieren !

Viel Erfolg

MV 05/05/16

2 Zeiler

Jeder gehetzt, alle getrieben
wo ist nur der Spaß am Dasein geblieben ?

In Zeiten in denen die Demut fehlt
ist alles wichtig, nur nicht was zählt !

Angst ist und bleibt ein steter Begleiter
und treibt somit auch das Leben weiter ?

Schalte ich den Fernseher an stelle ich mir die Frage,
hält sich Bildung und Verblödung wirklich noch die Waage ?

So mancher begreift es scheinbar nie,
es ist nie die Sache sondern stets das wie !

Die ständige Suche nach Antwort auf Fragen,
raubt Dir die Kraft an den schönsten Tagen.

Unbeschwert zu leben wird zunehmend schwer,
denn Überfluss gestaltet das Dasein nur leer !

Am Ende wird jeder nackt gewaschen,
und trägt dann ein Hemd …ganz ohne Taschen !

Der Sinn sind des Lebens, stets verschieden,
leider meist Konsum getrieben .

Medien … gesteuert zensiert manipuliert
 sind Balsam für das Volk weil man es so leichter regiert.

Sollte morgen eine Bombe, die Welt in Stücke reißen,
kann ich auf die Nachrichten von gestern gerne…verzichten !

Und wär auch mein Buch morgen fertig geschrieben,
hätte ich ALLES gehabt, dank meinen Lieben !

Was treibt dich an, wo willst Du hin,
gib deinem Leben DEINEN  Sinn !

Wenn es dir schlecht geht, zwing dich zu sagen,
Entwicklung entsteht nur in schlechten Tagen.  

    Sinnvolle Kleinigkeiten haben
oftmals den größten Wert,
wohin gegen vermeintlich Großes,
meist nur an den Nerven zehrt.

MV 10/15 – 05/16