Category Virtuelles

11.06.2020

Morgen ist nun… erneut Dein Tag
und zum 2ten Mal feiern wir ohne Dich,
ich werd Dich besuchen an Deinem Grab
und fühle mich trotz allem…glücklich.

Sicherlich wird sich die Wunde nicht gänzlich schließen,
doch die Narbe hat sich doch schon recht gut geschlossen,
denn weil wir Dich in Frieden gehen ließen
und die Zeit mit Dir ausgiebig genossen.

Mein größtes Vorbild wirst Du für immer und ewig bleiben 
und ich spüre Dich immer häufiger an meiner Seite,
selbst im Wissen des Endes konntest Du die bösen Geister vertreiben
und gibst nun acht aus transzendenter Weite.

Geliebte Mama, ich danke Dir so sehr,
obwohl Du so fehlst, lieb ich Dich noch mehr.

Zick Zack…?!

Der kürzeste Weg zu einem glücklichen und erfüllten Leben,
ist vermeintlich stets gerade aus und zielgerichtet,
doch kann es wohl auch sinnvoll sein, gänzlich quer zu streben,
wird Erfahrung so, eventuell, eher vielgeschichtet ?

Oder:
Ist das Leben nicht, …vielseitig …wunderbar und dagegen eher langweilig, …wenn zu linear ?
Inspired by CeeTee😉

Inside

Nicht eindeutige Kommunikation,
bewirkt leider, grundsätzlich…Interpretation.
Je mehr Raum und Zeit genau dafür besteht,
desto schneller der Geist vor die Hunde geht.
Unkonkret…Kopf verdreht !

Verweile…, keine Eile !

Wäre mein Leben morgen zu Ende, aus und vorbei,
dann wäre mit das sicherlich nicht einerlei…
jedoch blickte ich zurück auf ein fantastisches Sein
und sähe sicherlich, voll Zufriedenheit ein…
…all die lieben Menschen die ich kannte,
Freunde, Familie, Anverwandte,
haben mein Leben besonders gemacht
und wir haben vor allen Dingen viel gelacht.

Es hat am Ende wirklich nie etwas gefehlt,
vor allen Dingen nichts von dem was wirklich zählt,
Liebe, Zuversicht, Spaß und Vertrauen,
auf diese Werte kann man tatsächlich alles bauen.

Also bin ich bereits heute erfüllt mit tiefster Dankbarkeit,
in der Hoffnung es bleibt grundsätzlich doch noch Zeit….!

Wolkenphantasie…

Wenn ich die Welt phasenweise nicht mehr verstehe,
ich gerne nach oben zu den Wolken sehe.
Eine fremde Welt, so mystisch und fern,
ganz weit dort oben wär ich dann gern…

Baute mir meine eigene „luftige Welt“,
um die wäre es sicher besser bestellt,
als um den Planeten, den die Menschheit malträtiert
und auf dem wegen Ihm…Hass, Neid und Gier regieret.

Über den Wolken, das wusste schon lange Reinhard Mey,
ist es mit all den hässlichen Eigenschaften, ganz schnell, vorbei.
Also kann ich so schön träumen, beim Blick nach oben,
dort wäre der Irrsinn der Welt, kurzzeitig, aufgehoben.

So können aus Wolken die tollsten Phantasien entstehen,
die sich im Wind, wie durch Geisterhand zeitnah verwehen !

Verschleiß-Reise

50 plus nun tatsächlich schon,
Vater, Gatte, Bruder, Sohn,
Onkel, Enkel, Freund und Kollege,
so viele liebe Menschen und ach so viele Wege.

Keinen einzigen musste ich je alleine bestreiten,
konnte selbst auf den steinigsten, mein Bewusstsein weiten,
lies mich und lasse mich gerne leiten,
hatte und habe aber auch Lust, manchmal, heftig zu streiten.

Keine Erfahrung ist je umsonst gewesen,
denn Sie haben mich geprägt und prägen weiter mein Wesen.
Meine Eltern haben mir jene Werte mitgegeben,
die wir heute als Familie weiterleben.

Unsere komplette Familie gibt mir täglich die Kraft,
die in mir Dankbarkeit und tiefste Zufriedenheit erschafft,
weil Sie an mich glauben und zu mir stehen
und über manchen Wahnwitz in mir… hinweg…sehen…!

Meine Freundschaften, nicht viele, doch erlesenster Güte,
tragen mit zunehmendem Alter, besondere Blüte.
Intern und extern, geschäftlich gesehen,
werden einige Beziehungen bis zum Ende bestehen.

Kurz und Gut, in Summe umrissen,
danke an alle, die mich verschlissen
und trotz des Verschleißes weiter verschleißen:

-auch wenn Sie sich manchmal dabei kräftig auf die Zähne beißen…!

-ich dürft Euch auch gerne mal über mich „die Mäuler zerreißen“

-auch um mich bei Bedarf in die Schranken zu weisen !

-Schluss jetzt sonst wird das Gedicht noch entgleisen …

Kein Augenblick kommt je zurück…

Der Mensch ist nicht gemacht…um im Moment zu leben,
drum will er stetig nach vorne oder hinten streben.

Entweder läuft er versäumten Situationen hinterher,
oder konzentriert sich auf die Zukunft, umso mehr.

Erst ganz am Schluss des Lebens wird er begreifen,
im Augenblick kann wahres glücklich sein reifen.

Denn jeder einzelne Moment ist stets dem Tode geweiht,
weil er sich unwiederbringlich an den nächsten reiht.

So wollen wir beim Verfasser am Ende gern erfragen,
warum Ihn Zukunft und Vergangenheit, derzeit, so mächtig plagen ?

Architekt ?

Links oder rechts, oder doch gerade aus,
ich sehe mich um und kenn mich nicht aus ?Vor vielen Jahren wurde ich mit ihm geboren,
hab trotzdem erneut die Orientierung verloren.

In jungen Jahren kam ich vermeintlich besser klar,
obwohl dies ehrlicherweise schlecht zu reflektieren war!
Doch in letzter Zeit habe ich mich wahrlich immer öfter verrannt,
stehe nun regelmäßig, verständnislos, mit dem Rücken an der Wand.

In letzter Zeit mich allerdings eine wesentliche Erkenntnis ziert,
in diese Situation habe ich mich immer wieder selbst manövriert.
So werde ich diesen Irrgarten, wahrscheinlich, niemals verstehen
und nur gelegentlich Licht am Ende meines Hirn Labyrinths ersehen.

Obwohl ich hier selbst tätig war, als Architekt,
scheint der Ausgang …irgendwie
…unwiederbringlich, versteckt….!

„Kopfumdrehen“

In letzter Zeit muss ich mich ernsthaft fragen,
was ist geschehen, was hat sich zugetragen.
Die Fassung will ich nur noch selten verlieren,
hab keinen Spaß mehr …am Eskalieren.

Im Gegenteil, verspüre in mir keinerlei Drang,
mich aufzuregen und das ohne jeden Zwang.
Muss mich nur noch selten zur Fassung erziehen,
fühl mich wohl im jetzt, kein Bedürfnis zu fliehen…

Abgestumpft, reifer, cool, geistig hohl,
egal,…ich fühl mich verdammt noch mal einfach nur wohl !
So lass ich die Dinge einfach mehr kommen, jeden Tag
weil ich im „Kopfumdrehen“ schon häufig daneben lag 🙂

MV Genüsslich

Spieglein, Spieglein, spiegle wieder …!

Geht in unseren Leben, manchmal, einiges, drunter und drüber,
Sind, ganz besonders, wichtig, jene gegenüber…
die mit Enthusiasmus Energie darauf investieren,
uns konstruktiv, doch mit aller Vehemenz, zu reflektieren!

Privat oder geschäftlich, völlig egal,
denn alle um uns herum haben stets selbst die Wahl,
die Situation einfach zu ertragen oder einzuschreiten,
um durch einen Hinweis die Gedanken wieder umzuleiten.

So dass es uns am Ende wieder selbst gelingt,
zu merken dass das Pendel in die falsche Richtung schwingt.
Noch weniger selbstverständlich, in Zeiten wie diesen,
das hat uns die Vergangenheit oftmals bewiesen…!

Drum wollen wir jenen Reflektierenden mit Freuden danken,
sie zeigen neue Wege auf und weisen uns nicht in die Schranken.
Denn nur wenn andere, differente Möglichkeiten, in uns, erkennen
lässt sich durch Lernfähigkeit, dauerhaft, Entwicklung benennen.

Grazie mille, thanks a lot, danke vielmals…
PS:
Und vergesst nicht, selbst auch mal auszuprobieren,
Eure Umwelt konstruktiv zu reflektieren.