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Planet der Eierlosen

Entscheidungen treffen will irgendwie niemand mehr,
doch woher kommen dann
noch die Impulse her.
Die die anderen motivieren dabei
sein zu wollen,
um gemeinsam die nötigen
Dinge auszurollen.

Doch offenbar gehören immer mehr Herren, ganz oben, in den Anzugshosen,
zu der steigenden Bevölkerung, des Planeten der Eierlosen.
Ich persönliche kennen Damen
die haben wirklich „Klöten“,
da würde jeder vermeintlich mächtige Herr vor Scham erröten.

Dream – Team

Als wir begannen uns immer
euphorischer zu verschleißen,
begann man uns auseinander zu reißen.
Doch was in allen von uns erhalten bleibt,
ist tiefe, ehrliche Dankbarkeit, 
für eine, wahrlich, ganz besondere Zeit !

Verschleiß-Reise

50 plus nun tatsächlich schon,
Vater, Gatte, Bruder, Sohn,
Onkel, Enkel, Freund und Kollege,
so viele liebe Menschen und ach so viele Wege.

Keinen einzigen musste ich je alleine bestreiten,
konnte selbst auf den steinigsten, mein Bewusstsein weiten,
lies mich und lasse mich gerne leiten,
hatte und habe aber auch Lust, manchmal, heftig zu streiten.

Keine Erfahrung ist je umsonst gewesen,
denn Sie haben mich geprägt und prägen weiter mein Wesen.
Meine Eltern haben mir jene Werte mitgegeben,
die wir heute als Familie weiterleben.

Unsere komplette Familie gibt mir täglich die Kraft,
die in mir Dankbarkeit und tiefste Zufriedenheit erschafft,
weil Sie an mich glauben und zu mir stehen
und über manchen Wahnwitz in mir… hinweg…sehen…!

Meine Freundschaften, nicht viele, doch erlesenster Güte,
tragen mit zunehmendem Alter, besondere Blüte.
Intern und extern, geschäftlich gesehen,
werden einige Beziehungen bis zum Ende bestehen.

Kurz und Gut, in Summe umrissen,
danke an alle, die mich verschlissen
und trotz des Verschleißes weiter verschleißen:

-auch wenn Sie sich manchmal dabei kräftig auf die Zähne beißen…!

-ich dürft Euch auch gerne mal über mich „die Mäuler zerreißen“

-auch um mich bei Bedarf in die Schranken zu weisen !

-Schluss jetzt sonst wird das Gedicht noch entgleisen …

Auf und nieder …

Auf und nieder !!

Hoch und runter, auf und nieder,
die Achterbahn, Sie fährt nun wieder.
Von Himmel hoch jauchzend bis Tode
betrübt,
zum Glück bin ich darin ja schon ziemlich geübt.

Am Ende aber kostet es so wahnsinnig viel Kraft,
um so mehr, je stärker die Kluft zwischen Beidem klafft.
Derzeit geht es teilweise so wahnsinnig hoch hinaus,
um anschließend frei zu fallen, ein echter Graus.

Aufwärts wenn Dankbarkeit und Demut funktionieren,
tief in den Keller wenn nackte Ängste mich erfrieren.
Keinesfalls für mich doch sehr wohl für
meine Lieben,
will ich mit aller Macht die dunklen Wolken wegschieben

Doch fehlt mir ganz offensichtlich die Macht dazu,
so lässt mich die Panik praktisch gar nicht mehr in Ruh,
doch bin ich von Milliarden auch nur einer,
derzeit mit sich im reinen …?
… ist wahrscheinlich keiner !

So sitzen wir gemeinsam auf diesem
angeschlagenen Tanker
und die Umgebung unserer Reise wird zunehmend kranker,
fühlen uns wie auf einem unbeweglichen, sinkenden Kahn
und dieser scheint wie die Titanic in tiefste Tiefen hinunter zu fahr‘n ?

Führungslos, die Kapitäne schon im Rettungsboot,
denn Regeln, Systeme und Ethik…sind schon lange tot.
Der letzte Fährmann wird ein Grinsen wagen,
der hat wahrscheinlich niemals einen Mund und Nasenschutz getragen…

So spiegelt dieses Gedicht all den Irrsinn …am Ende,
was ist wirklich wahr, wie und wann kommt die Wende ?
Steuert irgendwer oder das Schicksal endlich ein,
oder soll dies erst die Spitze des Eisberges sein ?

Und die Moral von dem Gedicht ?
1. manchmal helfen zu viele Kapitäne nicht !
2. wer geht so hart mit uns in Gericht ?
3. welche Details sind sinnlos welche fallen ins Gewicht ?
4. wie bekommen wir eine reale…neutrale Sicht ?
5. was wird hier gespielt: Wahrheit oder Pflicht ?
6. ich finde am Ende des Tunnels…
(k)ein Licht !?
7. das Ende…der Dichtung, simpel und schlicht !

MV verwirrt 2020, danke allen weiteren Passagieren