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Es klemmt….

Etwas klemmt, in mir,…ganz weit oben
ich habe Angst es hat sich was verschoben…
Zahnräder die nicht mehr ineinander greifen,
weil dazwischen kaputte Gedanken schleifen.

Angst hat alle Zwischenräume ausgefüllt
und Bauchgefühl und Instinkt komplett gekillt,
die Sorgen um meine Lieben haben mich fast aufgerieben.
Würden Menschenopfer Erlösung versprechen,
bräuchte mich dafür wahrlich niemand brechen.

Ich müsste dafür keinerlei Courage entwickeln
und ließe mich tatsächlich nur zu gerne zerstückeln.
Mein Leben war, seit es Euch gibt, nur bedingte Intension,
dass es Euch gut geht und Ihr glücklich seid, dagegen schon.

Und während ich dies schreibe kehrt zurück der Mut
und die Angst zersetzt sich in heißer Glut.
Einer für Euch und ich für meine Lieben,
werde ich alle Ängste auf Seite schieben.

Voller Euphorie die Meinen schützen,
möge dabei der Irrsinn nicht zu oft durchblitzen.
Denn wenn ich etwas tue dann mit Haut und (ohne) Haar(en),
in der irrealen Erwartung, Sie vor der Realität zu bewahren.

Und somit bin ich am Ende dort, wo alles begann
stell meine Befürchtungen und Ängste,
….leider wieder ganz weit vorne dran.

Reimgekotzt…

Plötzlich da, völlig Anzeichenlos
Vernunft will bleiben,
doch der Kopf liegt bloß.
Hände ungreifbar obwohl man sie reicht,
alles um mich herum gänzlich aufgeweicht.

Das Zentrum unfähig,
klare Schlüsse zu wagen,
jede Hirnwendung komplett
zu Brei geschlagen.
Gedankenmus tropft aus meinen Ohren,
Realitätsverlust fließt in alle Poren.

Wer hat das Schädel Karussell
bloß angschmissen,
sämtliche Verschleißteile,
maximal verschlissen.
Es werden hoffentlich so schnell
keine Ketten reißen
denn kein Handwerkzeug vorhanden
um Sie zusammen zu schweißen.

So viel gelernt, probiert und erfahren,
doch immer wieder kann ich mich nicht wirklich davor bewahren.
Wenn die Gedanken sich selbst zerreißen,
mir die Schädeldecke von Ihnen vereisen.

Angeblich kann ich
mein Glück selbst schmieden,
doch heute, brachte ich die Glut zum sieden
und würde mich am liebsten
direkt darin versenken,
dann müsste mein Kopf sich nicht weiter verrenken…

Also fühle ich meinen gefrorenen Kopf
langsam in Splitter brechen,
während mein Herz verbrennt an den Aussenflächen,
glühend heiß ins eisige Kalt,
verliere ich in mir stürzend jeglichen Halt….

…und hoffe der Aufschlag käme bald,
während hinter mir ein Reim nachschallt.

Nach hinten gerissen, unverhofft, abrupt,
hat sich irgendein Wortfetzen als Fallschirm entpuppt…
So habe ich mich erneut …erfolgreich reimgekotzt
und dem Wirrsinn in mir …
erfolgreich getrotzt.

Reimerei, bitte verlasse mich nicht,
Du generierst mir weit mehr
als nur ein Gedicht

So viele im selben Boot…!

In kann mich der Ängste nicht erwehren,

kann ich weiterhin meine Familie ernähren ?

Die Unsicherheit setzt uns alles zu,

lässt keinen von uns derzeit Ruh.

So viele werden betroffen sein,

der Zeitpunkt herausfordernd, das sieht wohl jeder ein.

…wirtschaftlich sicherlich nachvollziehbar,

doch für die am Ende Betroffenen mehr als elementar.

Mit Millionen in einem Boot auf stürmischster See

und keinerlei Land in Sicht, das tut wahrlich weh.

Der Zeitpunkt wird die Rettungsboote überlaufen lassen,

es wird schwer genug werden einen Rettungsring zu fassen.

Am Ende wird nur wenige, schnell, die rettende Idee küssen,

doch zuletzt wird es irgendwie weitergehen…

…müssen !

MV 08.05.2020