Category Unwelt

Im lahmen Lauf…

Die Zeit ist endlich reif, ein faules Ende zu nehmen,
weil all die Energien, die Entwicklungen lähmen.
Denn wenn Überfluss die Perspektiven verknappt,
ist der Wahnsinn, alsbald, lethargisch übergeschnappt.
Entschieden zu Vieles, das immer weniger Nutzen generiert,
während der Mensch an evolutionärem Vorteil krepiert.
Keiner für niemanden und niemand für keinen,
wenn sich fehlende Werte lachend vereinen.
Von ganz oben, dort unten, schamlos vorgelebt,
wird mit stumpfen Klingen, gefrorenes Fleisch zersägt.
Geruchlos darf der Gestank dann zum Himmel steigen,
wenn sich Neu-Beginne alten Enden entgegen neigen.
Haarlose Hippies die sich euphorisch kämmen,
während Pazifisten endlich den Weg des Geldes erkennen.
Betreutes Denken das sich selbstbestimmt entblößt,
während der Sieger dem Verlierer vergiftete Rosinen einflößt.
So dürfen wir uns gerne für fremde Ziele verschwenden,
um am eigenen Erbrochenen euphorisch zu verenden.
Drum mit Scheuklappen nach unten geklappt, die Augen weit auf,
dann nehmen wir im lahmen Lauf, das eigene Ende schneller in Kauf.

Könnte ich mir die Wut nicht aus der Seele schreiben,
würde der Hass mich in falsche Richtungen treiben.

Doch…

Könnte die Dumm-Dreistigkeit mancher Mitmenschen,
deren Problem alleine bleiben,
müsste ich mir meine Gedanken nicht
in Zeilen verreiben.

Das Spiel des Brotes

Gib mir Brot und gib mir Spiele,
verwässere damit meine eigentlichen Ziele.
Informier mich, beschall mich, mach mir Angst,
dann merke ich nicht, wie du direkt
in meine Gedanken gelangst.
Infiltriere mein Hirn, zersetz mir den Geist,
bevor er im Alltag vollends entgleist.
Will mich nun endlich ganz ergeben,
muss Selbstbestimmung nicht mehr (er)leben.
Darf Futter werden für die Eliten einer Welt,
die auch dank mir in ihre Bestandteile zerfällt.
Denn ich bin Teil einer Rasse
mit Hang zur Perfektion,
die setzt sich, alles mordend,
selbst auf den Thron.
Kann nicht dagegen an, ein Mensch zu sein
und wasche mein Gewissen im Mainstream rein.
Ich war viel zu lange viel zu passiv gestrickt
und werde deshalb immer härter
von den Umständen gefickt.
Hab mich selbst in mir alleine gelassen
und sogar die Kraft verloren,
mich entsprechend dafür zu hassen.

In der Brötchen Bäckerei

Was kommt als Nächstes in dieser wahrlich kranken Welt,
die dank des Menschen mehr denn je auseinander fällt.
Ein Dorn im Auge sind Wenigen zu Viele,
sie behindern die eigenen kapitalen Ziele.
Außerdem reicht fast allen, Zuviel nun mal nicht aus,
lebt es sich doch sehr viel demutsloser … in Saus und Braus.
So hinterlässt die Spur der Gier nun zunehmend Leichen
und auch die Erde darf letztendlich kollateral weichen.
Aufgrund beschränktem Interesse gehen somit Pläne auf
und der Niedergang der Menschlichkeit nimmt seinen Lauf.
Weil der Mensch so schlecht mit dem Menschen kann,
stellt der Mensch den Menschen ganz weit hinter sich an.
Die Krisen der letzten Zeit konnten ihn nicht zusammen bringen,
doch könnten die Grauen der Zukunft den Egoismus niederringen.
So bleibt die Hoffnung, dass in wahrlich schrecklichen Zeiten,
Menschen ihre Herzen erneut für Menschen weiten.
Denn wenn wir zunehmend übersättigen in Maßlosigkeit,
ist das reduzierte Kollektiv…
für das Backen wesentlich kleinerer Brötchen bereit …!?
Die selbst ernannten Eliten werden sich aus Gier selbst minimieren,
weil sie an der Erkenntnis des fehlenden Geld- und Machtwerts kollabieren.
Überleben wird die Erde und sich schnell erholen,
denn der Mensch hat ihr Herz, doch nicht ihre Seele gestohlen.
Ihren vorbestimmten Weg werden so die Dinge gehen
und der Mensch wird bald zusammen rücken… oder keine Zukunft sehen.

Theater des Schwachsinns

Durch E-Mobilität,
alles fällt und steht,
Die Welt ist nur im Alleingang zu retten,
drauf möchte ich wahrlich wetten.
Impfungen sind ausschließlich
zum Wohle der Patienten,
sicher waren stets und bleiben auch die Renten.
Leitmedien zeigen nur was wirklich passiert,
weil nur der Kritiker der selben
die Fakten manipuliert.
Nur innig mit dem Asphalt verbunden,
werden Lösungen für die Umwelt gefunden.
Meinungsäußerung war selten
so leicht umsetzbar,
doch kann man auch gerne schweigen,
denn alles ist doch wunderbar.
Individualität ist nicht
den Rändern vorbehalten,
jeder darf sich auch gerne „normal“ Verhalten.
Angesprochenes wird täglich umgesetzt
und niemand wird durch hohle
Worthülsen verletzt.
Politik war noch niemals kompetenter als nun,
drum gibt es auch tatsächlich so wenig zu tun.
Niemand der dort ideologische
Wenden vornimmt,
weil nach 360 Grad immer wieder
die Richtung stimmt.
Gesetzes- oder Kinderbuch, völlig egal
denn weder die Umwelt noch
die Wirtschaft erleiden Qual.
Erinnerungs-Vermögen wird
nicht mehr gebraucht,
es wird einfach alles in Form gestaucht.
Keine Themen mehr, die von Macht
und Gier getrieben,
so hat das Theater des Schwachsinns,
endlich alles in den Abgrund getrieben.
Zum Glück hab ich das Schreiben,
es heilt mich stets von innen,
so könnt ihr nur partielle Macht
über mein Herz und meine Seele
gewinnen.

SO einfach verkompliziert

Die einfachsten Dinge in Systemen verkompliziert,
da braucht man sich nicht wundern, wenn bald nichts mehr geht.
Und während im Hintergrund sinnlos das Geld verbraten wird,
sich im Vordergrund der Menschenverstand im Wahnsinn verirrt.
So fressen sich Systeme und Strukturen selbst von innen,
sicher dabei ist lediglich, niemand kann gewinnen!

Heraus geschrie(n)en

Das Leben hier wird immer subtiler,
zum Wohle weniger, auf Kosten vieler,
Zuckerbrot und Peitschenhiebe,
ersticken nahezu alle natürlichen Triebe.
Nach erfolgreichen Testjahren wird nun Vollgas gegeben,
der Wahnsinn lässt sich immer leichter in neue Sphären heben.
Gesunden Menschenverstand nahezu abtrainiert,
wird alsbald die letzte Gegenwehr im Schwachsinn diffamiert.
Bestenfalls soll Dummheit Dreistigkeit küren,
dann sind die Kompetenzen gegeben Völker zu führen.
Wenn sich fehlendes Schamgefühl dann noch mit geistigem Dünnschiss vereint,
sind Frieden und Mitmenschlichkeit alsbald bitter süß beweint.
Denn keine „Krankheit“, kein Krieg ohne dass
jemand den Nutzen genießt
und sich am Ende erneut der Kreis des blutigen Geldes schließt.
So lassen wir uns weiter der Dunkelheit entgegen führen,
obwohl wir das Messer der Schlächter schon an der Kurgel spüren.
Augen zu, die Angst gepflegt,
wird jede Gegenwehr ad Acta gelegt.
Und während unsere Energien weiter in Verunsicherung verrauchen ,
vergessen wir erneut, was wir am Ende
wirklich brauchen.
Leider ändert sich beim Schreiben auch nicht wirklich viel,
doch verzeilen macht den Geist frei und das ist hier mein Ziel !
©️MV2023

Immer schön kritisch bleiben…

Was fühlt sich noch normal an,
was setzt den Menschen zu,
wer findet neben all dem Irrsinn,
gelegentlich noch Ruh.
Körper und Geist leiden mehr denn je,
Ausgeglichenheit war wohl seltener perse.
All die Extreme haben die Hirne zersetzt,
nicht nur den Verstand,
nein auch Herzen und Seelen verletzt.
Der Geist leidet maßgeblich
an richtiger Nahrung,
so wird ein Geistesblitz
unmittelbar zur Offenbarung.
Nur bei Wenigen sitzt der Verstand
noch direkt hinter der Nase,
viele haben ihn verloren oder
kleben ihn sich auf die Straße.
Nichts wird thematisiert
ohne materiellen Grund,
ohne industriellen, profitablen Verbund.
Alles was heut vermeintlich besser sei,
brennt sich morgen auf hoher See frei.
Der Mensch wird wahrlich
niemals im Zentrum stehen,
solange vermeintliche Visionäre
nur Gewinne sehen.
Denn immer weniger wichtig,
wird der Ansatz „ethisch richtig“.
Weil sich am Ende nur Sensationen,
materiell für Wenige lohnen.
Keine Handlung, kein Tun, keinerlei Aktion, generiert nicht im Hintergrund blutigen Lohn.
Also lasst euch nicht von andern für deren Ziele nutzen, so dass sie sich mit euch,
die prallen Krägen putzen.
Hinterfragt die Parolen,
bleibt kritisch und belesen,
um weder geistig noch körperlich,
gesteuert,
zu verwesen…

Schaufle, schaufle…

Abgelenkt
ist schnell verdrängt,
drum Augen zu
und finde Ruh.
Lass dich leiten,
nicht begleiten.
Lügen können hilfreich sein,
denn Angst weicht schnell das Resthirn ein.
Brot und Spiele jederzeit,
generieren notorische Unzufriedenheit.
Demut stirbt, Dankbarkeit verendet,
während sich der Überfluss
maßlos verschwendet.
Laute Extreme die dich beschallen,
so können Details besser unter Tische fallen
Leere Worthülsen gedroschen von Parolen,
haben alsbald des Willens Freiheit gestohlen.
Und während die Metzger nicht einmal
das Messer richtig halten,
maßen sie sich an, das Schlachten, mitzugestalten.
Merken nicht wie sie selbst ausbluten,
weil die wahren Puppenspieler auch
ihnen zu viel zumuten .
Und während ein Hirnriss nach dem andern unsere Welten erschüttert,
wird der Fleischwolf von den späteren Hackbällchen, proaktiv, gefüttert.
Unterdessen wir weiter in eigene
Fleische schneiden,
im Blutbad der eigenen
Körperflüssigkeiten leiden,
lachen sich die Treiber die Fäustchen wund
und feiern ihre Perfidität aus gutem Grund.
Schlachtvieh, Schlachtvieh wollen wir sein,
treten gern für fremde, falsche Werte ein.
Denn die Macht die wir faktisch inne haben,
wird durch Angst täglich mehr
zu Grabe getragen.
Schaufeln scheint leichter als aufzustehen,
denn wer schon einmal liegt
hat keine Lust mehr
zu gehen…?!?