Licht und Röhre

Immer dann, wenn sich die Gedanken finster drehen,
lässt sich das Licht am Tunnel Ende recht schlecht sehen.
Doch kein Tunnel dieser Welt, erstreckt sich in die Ewigkeit
und so ist auch in der Pandemie Röhre das Ende hoffentlich nicht mehr weit.

Doch wartet am Ende des Tunnels, sicher, ein gänzlich neue Welt
hoffentlich ist es um diese, langfristig, dann besser bestellt.
Weniger „auf Teufel komm raus“ haben müßen
und somit auch nur das wirklich Wesentliche vermissen.

Keine Welt die wie ein Junkie im Konsumrausch vergeht,
sondern in der das Leben an sich an oberster Stelle steht.
In der Menschen in Gemeinschaft zusammen leben
und nicht nur nach dem eigenen Vorteil streben.

Mit sich und Ihren Lieben eins, reduziert und pur
und im Einklang mit Ihrer Umwelt und eben auch der Natur.
Miteinander, füreinander, bestenfalls symbiotisch
und nicht nur Ich getrieben, selbstzerstörerisch, idiotisch.

Doch während diese Prozesses, dem lyrisch, positiven Zelebrieren,
merke ich wie meine Pillen die Wirkung verlieren.
Finde mich ernüchternd und verängstigt wieder, in der realen Welt,
in der die menschliche Beschränktheit,
weiter an Ihren kranken Werten festhält.

Raffen, Gieren, nur für sich selbst existieren,
während auf offener Straße Menschen kollabieren.
Hassen, schlagen, treten und sich selbst dem Untergang weihen,
nichts mehr reflektieren, nur noch wehren, nicht verzeihen.

Für Macht und Besitz über Leichen gehen,
in allem nur für den Eigennutz die Möglichkeiten sehen.
Keine Meinungen mehr zulassen weil nur das eigne Denken zählt,
in einer Welt in der es leider zunehmenden an geistigen Möglichkeiten fehlt.

Und so spurten wir im Tunnel dem „erlösenden Licht“ entgegen,
in der Hoffnung wir könnten genauso krank wie eingangs weiterleben ?
Und während der Hauch der geistigen Verwesung
über unseren Köpfen weht,
der Mensch seinen Weg der Verdammnis
…unbeirrt zu Ende geht ?
tbc

 

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