Niedergang

Will mir die Hirnzellen pflegen,
um mir das Denken abzugewöhnen,
mag die Synapsen anregen,
um mein Leben entsprechend
zu schönen.
Werd meine Augen schließen,
um die Details beim Namen
zu nennen,
mich mit Lethargie übergießen,
um die vermeintlichen Heiligen nicht mehr zu erkennen.
Schärf mit den Verstand,
um entsprechend abzustumpfen,
setz mich an den Rand,
um im Zentrum zu versumpfen.
Freudig gewunken,
im Geisteselend ertrunken,
kilometerhoch versunken,
erlöschen alle Funken.
Dem Ende fern,
ganz nah dem Beginn,
ergibt im Kern,
der Bestand keinen Sinn.
Niedergang ich kann Dir
trapsen spüren
massiver denn je,
auf leisen Sohlen,
wann wird uns Dein Siechtum endlich entführen und uns aus dieser Zwischenwelt holen ?

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