Sirenen

Manchmal suche ich in mir nach verlorenen Dingen,
die leise aus meinen tiefsten Tiefen, zu mir singen,
alles beginnt vermeintlich im Tanz zu schwingen,
während Sie unaufhaltsam an die Oberfläche dringen…

Doch je mehr Sie, auf Ihrem Weg in mir, Meter machen,
um so intensiver verkommt der Gesang zu kreischendem Lachen.
Eisige Hände die dann nach meinem Herzen greifen,
lassen in mir, immer wieder, die Erkenntnis reifen…

Egal wie sehr die Sirenen, die wir wahrscheinlich selbst erschufen,
auch immer wieder, verlockend, aus unserem Inneren, nach uns rufen,
könne einige Dinge in uns gern verschollen bleiben,
weil Sie uns sonst, eventuell, in falsche Richtungen treiben ?

Doch am Ende nur sehr bedingt selbstbestimmt,
wie, wo, wann, was und überhaupt, welches Ende nimmt.
So bleibt als Moral von diesem Gedicht:
Am Ende jeder mit sich selbst
…diesen Kampf ausficht !

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